Sofort und breit in den Medien präsent sein, das bietet die KMUpresse.ch. Stellen Sie Ihre Medienmitteilung ein und sie geht an Schweizer Printmedien, Google News, Facebook, Twitter, Linkedin und an die RSS-Abonnenten. > Einzelne Medienmitteilung einstellen > Zum Jahresabonnement
HEV Schweiz: Erstmals kommt das Bausparen allein zur Abstimmung
Zürich (ots) - Am 11. März wird mit der Bauspar-Initiative der
Schweizerischen Gesellschaft zur Förderung des Bausparens (SGFB)
erstmalig in der Schweiz allein über die Einführung des Bausparens
abgestimmt. Am 17. Juni folgt die Volksinitiative des HEV Schweiz
"Eigene vier Wände dank Bausparen". Frühere Vorlagen waren stets
Steuerpakete, die verschiedene Änderungen im Steuerrecht vorsahen.
Die Behauptung, über das Bausparen sei bereits abgestimmt worden,
muss relativiert werden.
Die eidgenössische Volksinitiative "Wohneigentum für alle", die am
7. Februar 1999 zur Abstimmung kam, war ein Paket mit mehreren
(Steuer-)Massnahmen in Bezug auf das Wohneigentum. Die Mehrheit davon
betraf den Eigenmietwert, richtete sich also an bestehende
Wohneigentümer. Dies im Gegensatz zur HEV-Initiative "Eigene vier
Wände dank Bausparen", die sich an Mieter richtet. Gemäss der
VOX-Analyse wurde die Vorlage unter anderem deshalb verworfen, weil
die Nein-Stimmenden die Initiative nicht als eine Vorlage wahrnahmen,
die den Ersterwerb von Wohneigentum erleichtert und damit die
Wohneigentumsrate erhöht hätte. Nur ausnahmsweise wurde das Bausparen
als Grund für die Ablehnung genannt. Die haltlose Behauptung, das
Stimmvolk hätte in dieser Abstimmung das Bausparen abgelehnt, ist
daher völlig verfehlt.
Aber auch die Vorlage Steuerpaket 2001, die am 16. Mai 2004 zur
Abstimmung kam, war ein Paket mit mehreren Steuervorstössen (u.a.
Familienbesteuerung etc.). Die betreffende VOX-Analyse gibt
Aufschluss über die Beweggründe der Stimmenden. Gemäss dieser haben
nur 9 Prozent die Wohneigentumsbesteuerung als Grund für ein Nein
genannt.
Beide Vorlagen waren demnach Pakete. Bei den Bauspar-Initiativen
ist das nun anders. Es geht allein ums Bausparen und um nichts
anderes. Leider wird dieser wichtige Unterschied oftmals
unterschlagen. Er muss deshalb klipp und klar festgehalten werden:
Das Stimmvolk lehnte weder die Initiative "Wohneigentum für alle"
noch die Initiative "Steuerpaket 2001" wegen dem Bausparen ab.
Es ist folglich auch nicht richtig, von Zwängerei oder dem
Bausparen als politischen Dauerbrenner zu sprechen. Eine abgerundete
und ganzheitliche Aufklärung des Schweizer Stimmvolkes wäre
wünschenswert.
Das Bausparen richtet sich an Mieter mit mittlerem Einkommen und
nicht an bestehende Wohneigentümer. Die Aussage, es werde stets nach
neuen Privilegien für Wohneigentümer und Superreiche gefordert,
entbehrt jeglicher Grundlage. Das zeigen die Erfahrungen aus 20
Jahren Bausparen im Kanton Basel-Landschaft ganz deutlich. Für Reiche
eignet sich das Bausparen nicht zur Steueroptimierung. Alle fordern,
den Mittelstand zu unterstützen. Das Bausparen ist eine
ausgezeichnete Gelegenheit dazu und verdient deshalb Ihre
Unterstützung an der Urne.
Kontakt:
HEV Schweiz
Ansgar Gmür, Direktor HEV Schweiz
Tel.: +41/44/254'90'20
Mobile: +41/79/642'28'82
E-Mail: info@hev-schweiz.ch
Original-Artikel:
http://www.presseportal.ch/de/pm/100000982/100712755/hev-schweiz-erstmals-kommt-das-bausparen-allein-zur-abstimmung/api
- Druckversion
- 108 mal gelesen
- Send by email
Autor/-in dieses Beitrags
Firma
Presseportal
Firmensitz
Zürich
Kanton
ZH
Firmen-Website (inkl. http://)
http://www.presseportal.ch/de/
Firmenbeschrieb
Presseportal.ch ist eine der umfassendsten Datenbanken für Medieninformationen in der Schweiz. Hinter Presseportal.ch steht die sda-Tochter news aktuell schweiz.
Firmengrösse
20-50 Mitarbeitende
