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Media Service: Schlagzeilen der Zentralschweiz am Sonntag vom 19. August

Luzern (ots) - Hier die aktuellen Meldungen der Zentralschweiz am
Sonntag vom 19. August:

Fusion zum Kanton Zentralschweiz: Das denkt das Volk
Für Werner Reimann ist klar: «Würden die Leute den Verstand sprechen
lassen und nicht das Herz, würden die Zentralschweizer Kantone
fusionieren.» Reimann hat im Auftrag unserer Zeitung eine
repräsentative Umfrage bei 1004 Stimmberechtigten in den Kantonen Zug
und Luzern erstellt. Die Furcht vor einer «Grossfusion» der sechs
Kantone Luzern, Zug, Schwyz, Uri, Ob- und Nidwalden scheint demnach
nicht allzu gross. 43 Prozent der Befragten sind der Ansicht, die
Zentralschweizer Kantone seien nicht derart unterschiedlich, dass
eine Fusion nicht machbar wäre. Gar 60 Prozent sind der Meinung, mit
einer Fusion von Kantonen könnte Geld eingespart werden.
Generell aber überwiegt die Skepsis gegenüber einer Fusion. Überaus
deutlich ist das Votum, wenn es hingegen um die Zusammenarbeit der
Zentralschweizer Kantone geht. Mehr als 70 Prozent würden es ziemlich
oder sogar sehr begrüssen, wenn die Kantone in gewissen Bereichen
näher zusammenrücken würden.
Eine Absichtserklärung, welche die Regierungspräsidenten der
Zentralschweizer Kantone durchaus aufnehmen wollen. Denn bereits
heute arbeiten die Zentralschweizer Regierungen in 45 Projekten
zusammen. Matthias Michel, Landammann des Kantons Zug, sagt: «Ich
spüre den klaren Willen des Volkes und sehe auch den Erfolg in
unseren Projekten.» Dem «Vordenker» eines Kantons Zentralschweiz, dem
ehemaligen Luzerner Regierungsrat Ulrich Fässler, reicht dies
allerdings noch nicht. Er erwartet mit diesen Umfrage-Ergebnissen von
den Regierungen, dass sie noch einen Schritt weiter gehen.

Schweizer wollen in Libyen investieren
Das ölreiche und wohlhabende nordafrikanische Land Libyen wird nach
den Wahlen vom Juli dieses Jahres, aus denen die liberalen Kräfte als
Sieger hervorgegangen sind, auch für Schweizer Investoren zur Option.
Der Basler Immobilienunternehmer Roland Zanotelli hat sich diese
Woche entschieden, ein riesiges Bauprojekt in der Hauptstadt Tripolis
fortzuführen. Zanotelli weilte bis zum Ausbruch der Krise zwischen
der Schweiz und Libyen in Tripolis. Das Bauprojekt umfasst ein
4-Sterne- sowie ein 5-Sterne-Hotel, einen Bürokomplex,
Luxusappartements sowie ein Shoppingcenter. Zanotelli sieht in dem
Land am Mittelmeer riesiges Entwicklungspotenzial. Nicht zuletzt im
Bereich des Tourismus.

Senioren suchen im Internet nach der grossen Liebe
Verlieben im Internet: Das ist nicht nur ein Trend bei jungen
Menschen, die mit dem Computer aufgewachsen sind. Immer mehr Menschen
jenseits der 50 und auch Senioren setzen auf die Partnersuche mit
Online-Singlebörsen. Wie verschiedene Anbieter bestätigen, nehme die
Anzahl älterer Menschen unter der Kundschaft markant zu. Sogar
80-jährige finden offenbar neues Liebesglück - und damit einen Ausweg
aus der Einsamkeit im Alter. «Die ältere Generation getraut sich
vermehrt aufs Internet», sagt Stella Zeco von der Singelbörse
Parship.ch. «Zudem ist es auf Online Partnerbörsen für viele
einfacher, Leute kennen zu lernen, da die Menschen im höheren Alter
ja nicht mehr so in den Ausgang gehen wie die junge Generation.»
Ausserdem wissen ältere Menschen, was sie wollen. Darum suchen sie
sehr gezielt -und sind darum oft erfolgreich.

Franz Steinegger blickt zurück
Die Urner hatten gewaltiges Glück, als vor genau 25 Jahren ein
grosses Unwetter über die Region hereinbrach. Es richtete zwar einen
Sachschaden von einer halben Milliarde Franken an, Menschen aber
wurde keine getötet. Damals hatte Franz Steinegger seinen grossen
Einsatz, der ihm den Namen «Katastrophen-Franz» einbrachte. Im
Interview mit unserer Zeitung erzählt der Urner Politiker, wie er das
Unwetter selber erlebt hat und wie die Urner seither in
Schutzmassnahmen investiert haben. Geblieben sind ihm vor allem die
grosse Solidarität aus der ganzen Schweiz sowie das ruhige Verhalten
der Urner: Trotz der Heftigkeit des Unwetters - man spricht von einem
500-Jahr-Ereignis - kam es unter der Bevölkerung kaum zu Panik.

Kontakt:
Redaktion, Tel. 041 429 51 51

Original-Artikel:
http://www.presseportal.ch/de/pm/100001134/100723281/media-service-schlagzeilen-der-zentralschweiz-am-sonntag-vom-19-august/api

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