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Swissbau 2012: einmal mehr wichtigster Treffpunkt der Bau- und Architekturszene Schweiz
Basel (ots) - Die diesjährige Swissbau geht als sehr guter
Jahrgang in die bald vierzigjährige Geschichte ein. Die Leitmesse der
Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz ging heute nach fünf
äusserst erfolgreichen Tagen zu Ende. Mit 115'111 Besuchern (+6.5%)
und Bestnoten von den knapp 1'300 Ausstellern (+7%) unterstreicht sie
einmal mehr ihre führende Stellung - auch im europäischen Vergleich.
Ergänzend zum Ausstellungsbereich fanden diesmal hochkarätige
Diskussionsforen zum Thema «Nachhaltiges Bauen und Erneuern»
innerhalb der neuen Kompetenzplattform Swissbau Focus statt.
«Mit insgesamt über 500'000 Arbeitnehmern und einem Umsatz von
über 50 Milliarden Franken jährlich, stellt die Baubranche einen
wichtigen Pfeiler der schweizerischen Gesamtwirtschaft dar. Sie hat
sich in letzter Zeit zudem immer wieder als eigentliche
Konjunkturstütze entpuppt, gerade in sonst für andere
Wirtschaftszweige äusserst schwierigen und turbulenten Zeiten.» So
Hans Killer, Präsident von bauenschweiz, an seiner Eröffnungsrede in
Anwesenheit von Bundesrat Schneider-Ammann.
Fokus Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Aufgrund dieser Fakten stand die Swissbau diesmal unter ganz
besonderen Vorzeichen. Wie können die Investitionen in Rekordhöhe auf
Nachhaltigkeit ausgerichtet werden? Wie muss das Bauen der Zukunft
aussehen, wenn die Dichte in den Städten und Agglomerationen Jahr für
Jahr weiter steigt? Wie lassen sich qualifizierte Schulabgänger und
Berufsleute für Jobs auf dem Bau motivieren und weiterbilden?
Führende Branchenköpfe wie Stefan Cadosch (SIA), Ursula Renold (BBT),
Daniel Büchel (BFE), Franz Beyeler (Minergie), Maria Lezzi (Bundesamt
für Raumentwicklung), Ansgar Gmür (HEV) und viele mehr diskutierten
und debattierten während fünf Tagen in hochkarätig besetzten
Themenanlässen, Workshops und der Swissbau Focus Arena die brennenden
Fragen. Herzstück der Kompetenzplattform Swissbau Focus waren die
insgesamt vier Arenen, die Energie, Gebäudelabels, Bauen im Kontext
bzw. aktuelle Fragen der Raumplanung sowie Bildung thematisierten.
Die Veranstaltungen wurden von den führenden Branchenverbänden und
-organisationen geplant und in Zusammenarbeit mit der Swissbau
durchgeführt, allen voran der Schweizerische Ingenieur- und
Architektenverein (SIA) und das Bundesamt für Energie mit dem Label
EnergieSchweiz. Für den SIA war der Swissbau Focus die perfekte
Plattform, um mit den richtigen Leuten persönlich in Kontakt zu
kommen, Beziehungen zu pflegen, über konkrete Ansätze und Lösungen zu
diskutieren sowie auf die Kernanliegen und die Positionen des
Verbandes aufmerksam zu machen, so Thomas Müller, Leiter
Kommunikation des SIA.
Geteilt wurde seine Einschätzung auch von den anderen
Branchenverbänden, besuchten doch rund 5'000 Interessierte die
Veranstaltungen vor Ort. Gesamthaft 5'000 Menschen verfolgten die
Anlässe parallel dazu auf dem Internet. Dies zeigt, dass die Swissbau
mit der Lancierung der Plattform den Nagel auf den Kopf getroffen
hat. Sie hat sich damit eindrücklich als wichtigste
Diskussionsplattform für Fragen der Nachhaltigkeit im Bau
positioniert.
Grosse Zufriedenheit bei den ausstellenden Unternehmen
Bestnoten bekam die Messe gemäss Rudolf Pfander, Messeleiter der
Swissbau, auch von den Ausstellern, welche die Messe vor allem als
Plattform für Kontakte zu bestehenden und neuen Kunden, für die
Profilierung im Markt sowie zur Lancierung von Neuheiten nutzten.
«Wer baut, geht hin» hiess der frühere Werbeslogan der Swissbau. Und
so ist es auch heute noch. Wo sonst bietet sich die Möglichkeit, in
fünf Tagen ein Potenzial von weit über 100'000 Fachbesuchern und
privaten Immobilienbesitzern zu treffen? Allen voran die Berufsgruppe
der Planer, mit einem Besucheranteil von 40%. Als Architekten,
Ingenieure und Fachplaner sind sie es, welche heute mehrheitlich die
Entscheide fällen, wenn es um Investitionen oder die Wahl der
Anbieter und Materialien geht, so Pfander, beeindruckt über die
positive Stimmung unter den Ausstellern.
Besucher begeistert über das umfassende und hochwertig inszenierte
Angebot
Wer vor zehn Jahren das letzte Mal an der Messe war, traute nun
kaum noch seinen Augen. 1'300 Aussteller präsentierten sich nicht nur
mit einem umfassenden Angebot, sondern auch mit technisch und
gestalterisch raffinierten Standkonzepten. Im Innenausbau und im
Bereich Gebäudetechnik fanden zudem bedeutende Premieren und
Highlights statt. Da war zum einen der neue Ausstellungsbereich
OfficeSpace, welcher in enger Zusammenarbeit mit dem Dachverband
bueroszene.ch entwickelt wurde und sich den Fragen und Trends
moderner Arbeitswelten stellte, und da waren zum anderen die
Trendwelten Küche und Bad. Hier zeigten die Marktleader in
spektakulären Präsentationen kreative Gestaltungsideen, modernste
Technologien und Materialien zum Träumen. Geht es aber um die Themen
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, ist auch die
Gebäudetechnikbranche immer stärker gefordert. Gefragt sind
ganzheitliche Systeme aus einer Hand und mehr Komfort. Deshalb fanden
sich die Anbieter der Bereiche Lüftung, Klima, Kälte und
Gebäudeautomation (ex Hilsa) - gemeinsam mit denen der Bereiche
Heizung, Energie und Sanitär - erstmals wieder unter einem Messedach.
Auserlesene Referenten diskutierten Chancen von morgen
Wer das traditionelle Swissbau Future Forum mit dem
Zukunftsforscher Matthias Horx und dem Landschaftsarchitekten
Christophe Girot oder die Architekturvorträge der international
renommierten Stararchitekten und Urbanisten Jacques Herzog, Richard
Burdett und Winy Maas verpasst hat, kann dies nun jederzeit auf
www.swissbau.ch nachholen. Dafür hat die Messeleitung so genannte
Eventreports eingerichtet mit Livestream, Bildmaterial, Texten und
den Präsentationen der Referenten. Wer zudem weiterhin aktuelle
Meinungen rund um nachhaltiges Bauen lesen und diskutieren möchte,
ist auf http://blog.swissbau.ch genau richtig.
Exzellenz in Umwelttechnik
Im Rahmen der Swissbau wurde der Umweltpreis der Schweiz von der
Stiftung Pro Aqua-Pro Vita vergeben, mit 50'000 Franken einer der
höchstdotierten Preise in diesem Gebiet. Gewinnerin in der Kategorie
«Innovation» war die Neurobat AG aus Gossau, welche die Fachjury mit
ihrem auditiven Heizregler überzeugte. Gleichzeitig wurde der
Unternehmer Dr. Alain Jenny als «Ecopreneur» für sein langjähriges
Schaffen im Bereich Umwelttechnik ausgezeichnet.
Swissbau Design Award
Bereits zum zweiten Mal wurde der Swissbau Design Award vergeben.
Die Fachjury um Köbi Gantenbein, Chefredaktor von «Hochparterre»,
bewertete die Stände nach den drei Kriterien - Design und Konzept,
Design und Handwerk sowie Design und Nachhaltigkeit. Bei den Ständen
mit über 80m² Fläche gewann der Auftritt von Erdgas. Ausschlag für
den ersten Platz gab die umfassend gute Inszenierung des
Versprechens, dass Erdgas etwas Natürliches ist. Bei den Standbauten
unter 80m² hiess die Siegerin schaerholzbau ag. Mit ihrem Stand
zeigte sie ihr Können, indem sie hohe Anforderungen an Gestaltung und
Technik eindrücklich erfüllte.
Swissbau 2014 im Neubau der Messe Basel
Die nächste Swissbau findet vom 21. bis 25. Januar 2014 erstmals
im Neubau der Messe Basel statt. Die Themen Nachhaltigkeit,
Verdichtung und Energieeffizienz werden die Branche auch dann noch
beschäftigen, so wie es auch Bundesrat Schneider-Ammann in seiner
Rede an der offiziellen Eröffnung formuliert hatte: «Das
Zukunftsrezept für die Schweizer Bauwirtschaft heisst, einerseits
sorgfältig mit dem Kulturland umzugehen, anderseits verdichtet und
nachhaltig zu bauen und die brachliegenden Industrieflächen zu neuem
Leben zu erwecken.» Die Swissbau nimmt diese Herausforderung als
Leitmesse der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz gerne an.
Sie finden diese Medienmitteilung sowie weitere Informationen,
Bildmaterial und Eventreports unter: www.swissbau.ch/medien
Kontakt:
Muriel Lehmann
Kommunikationsleiterin Swissbau
Tel.: +41/58/206'22'57
Fax: +41/58/206'21'88
E-Mail: muriel.lehmann@swissbau.ch
Internet: www.swissbau.ch
MCH Messe Schweiz (Basel) AG
Postfach
CH-4005 Basel
Original-Artikel:
http://www.presseportal.ch/de/pm/100004214/100711690/swissbau-2012-einmal-mehr-wichtigster-treffpunkt-der-bau-und-architekturszene-schweiz/api
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